Schlagwort: Transport

Brennstoffzellen LKW

Ein Brennstoffzellenfahrzeug (FCV) oder Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug (FCEV) ist ein Elektrofahrzeug, das eine Brennstoffzelle, manchmal in Kombination mit einer kleinen Batterie oder einem Superkondensator, zum Antrieb des Elektromotors an Bord verwendet. Brennstoffzellen in Fahrzeugen erzeugen Strom im Allgemeinen mit Hilfe von Luftsauerstoff und komprimiertem Wasserstoff. Die meisten Brennstoffzellenfahrzeuge werden als emissionsfreie Fahrzeuge eingestuft, die nur Wasser und Wärme ausstoßen. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor konzentrieren sich bei Wasserstofffahrzeugen die Schadstoffemissionen auf den Ort der Wasserstofferzeugung, wo der Wasserstoff in der Regel aus reformiertem Erdgas gewonnen wird. Auch der Transport und die Speicherung von Wasserstoff können Schadstoffe verursachen.

Brennstoffzellen wurden in verschiedenen Fahrzeugtypen eingesetzt, darunter auch in Gabelstaplern, insbesondere in Innenräumen, wo ihre sauberen Emissionen wichtig für die Luftqualität sind, sowie in der Raumfahrt. Das erste kommerziell hergestellte Wasserstoff-Brennstoffzellenauto, der Hyundai ix35 FCEV, wurde 2013 vorgestellt, 2015 folgte der Toyota Mirai, später trat Honda in den Markt ein. Brennstoffzellen werden heute auch für Lastwagen und Busse entwickelt und getestet.

Entwicklung von Lastkraftwagen mit Brennstoffzellen

Im Jahr 2020 begann Hyundai mit der Herstellung von wasserstoffbetriebenen 34-Tonnen-Lastwagen unter dem Modellnamen XCIENT und lieferte zunächst 10 dieser Fahrzeuge in die Schweiz. Sie können mit einer Tankfüllung rund 400 Kilometer weit fahren und benötigen nur 8 – 20 Minuten zum Tanken. Im Jahr 2020 kündigte Daimler das Flüssigwasserstoffkonzept Mercedes-Benz GenH2 an, das ab 2023 produziert werden soll.

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Zuliefererbranche (Automobil)

Die Automobilindustrie umfasst ein breites Spektrum von Unternehmen und Organisationen, die sich mit dem Design, der Entwicklung, der Herstellung, dem Marketing und dem Verkauf von Kraftfahrzeugen befassen und ist gemessen am Umsatz einer der größten Industriezweige der Welt. Nicht direkt zur Automobilindustrie gehören Branchen, die sich mit der Wartung von Kraftfahrzeugen nach der Auslieferung an den Endverbraucher befassen, wie z. B. Kfz-Werkstätten und Tankstellen.

Die Zuliefererbranche versteht sich als ein Teil der Automobilindustrie und umfasst sämtliche Unternehmen, die an der Herstellung eines Fahrzeugs beteiligt sind, jedoch nicht als direkter Teil des Unternehmens das Fahrzeugherstellers fungieren. Derartige Unternehmen liefern also Teile und Komponenten von außen zu, die dann vom jeweiligen Automobilhersteller zu einem Fahrzeug komplettiert werden.

In ihrer Funktion als Zulieferer geraten die entsprechenden Unternehmen oftmals in problematische Situationen – zumindest dann, wenn sie als Zulieferer lediglich für einen Automobilhersteller tätig sind. In diesem Fall kann die letztgenannte Partei quasi uneingeschränkt die Preise bestimmen, was zu einem einseitigen Abhängigkeitsverhältnis führt.

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RFID Chips

Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) nutzt elektromagnetische Felder, um an Gegenständen angebrachte Chips automatisch zu identifizieren und zu verfolgen. Ein RFID-System besteht aus einem kleinen Funktransponder, einem Funkempfänger und einem Sender. Wenn es durch einen elektromagnetischen Abfrageimpuls von einem RFID-Lesegerät in der Nähe ausgelöst wird, sendet der Chip digitale Daten, in der Regel eine Inventarnummer, an das Lesegerät zurück. Diese Nummer kann zur Nachverfolgung von Waren im Bestand verwendet werden.

Passive Chips werden mit der Energie der Funkwellen des RFID-Lesegeräts betrieben. Aktive Chips werden von einer Batterie gespeist und können daher in einem größeren Abstand zum RFID-Lesegerät gelesen werden, der bis zu mehreren hundert Metern betragen kann. Im Gegensatz zu einem Strichcode muss sich der Chip nicht in der Sichtlinie des Lesegeräts befinden und kann daher in das zu verfolgende Objekt eingebettet sein. RFID ist eine Methode der automatischen Identifizierung und Datenerfassung (AIDC).

RFID Chips werden in vielen Branchen eingesetzt. So kann beispielsweise ein RFID Chip, der während der Produktion an einem Auto angebracht wird, dazu verwendet werden, den Weg des Fahrzeugs durch das Fließband zu verfolgen, mit RFID Chips versehene Arzneimittel können in Lagern verfolgt werden, und die Implantation von RFID-Mikrochips in Nutz- und Haustiere ermöglicht eine eindeutige Identifizierung der Tiere. Chips können auch in Geschäften eingesetzt werden, um die Kassiervorgänge zu beschleunigen und Diebstähle durch Kunden und Mitarbeiter zu verhindern.

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Ifo Geschäftsklima(index)

Das Ifo-Geschäftsklima bzw. der damit verbundene Ifo-Geschäftsklimaindex ist ein viel beachteter Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland, der vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München erstellt wird.

Zur Erstellung des Indizes wird monatlich in der jeweils ersten Woche ein Fragebogen an Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels versandt. Die Antworten auf den Fragebogen werden ausgewertet und saisonal bereinigt. Aus den Rohdaten der Umfrage werden drei Datenreihen erstellt:

  • Geschäftsklima
  • Aktuelle Geschäftslage
  • Geschäftsaussichten

Diese drei Komponenten werden als prozentuale Veränderung gegenüber dem Vormonat und als absoluter Wert in Bezug auf die Indexreferenzdaten veröffentlicht. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors in Deutschland hat das Ifo-Institut den Geschäftsklimaindikator im Jahr 2018 umgestellt, um den Index auf eine neue Basis zu stellen und die Antworten des Dienstleistungssektors in die Berechnung einzubeziehen.

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Road Haulage Association

Die Road Haulage Association Ltd (RHA) ist eine private Gesellschaft mit beschränkter Garantie, die sich für die Interessen des Güterkraftverkehrsgewerbes einsetzt. Sie ist der einzige Berufsverband im Vereinigten Königreich, der sich ausschließlich dem Güterkraftverkehr widmet. Als Berufsverband ist die RHA für Kampagnen, Beratung, Schulung, Information und Unternehmensdienstleistungen für seine Mitglieder im Güterkraftverkehrsgewerbe zuständig, einschließlich Audits, Risikobewertungen und Arbeitsverträge.

Die Hauptgeschäftsstelle der RHA befindet sich in Peterborough, weitere Büros gibt es in Bathgate, Bradford und Liverpool. Der Verband hat derzeit über 7.000 Mitglieder, die zusammen 100.000 Nutzfahrzeuge betreiben. Der RHA ist auch Herausgeber der Zeitschrift Roadway.

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Neue strategische Partnerschaft

Als Ergebnis unserer gemeinsamen Gespräche und eines hervorragenden Treffens in Düsseldorf freuen wir uns sehr, die neue strategische Partnerschaft mit SCALUE, der SaaS-Plattform für Procurement Analytics, ab Anfang 2022 bekannt zu geben.

„Den grundlegenden Ansatz, den Bereich der Logistik stärker mit Procurement Analytics zu vernetzen, haben wir schon länger verfolgt. Nun haben wir mit HDS International Group einen starken Partner gefunden, der uns mit herausragender Expertise und einzigartigen Marktkenntnissen zur Seite steht. Für unsere Kunden erweitern wir mit diesem Schritt unser Portfolio um einen weiteren wichtigen Baustein zur Kosten- und Prozessoptimierung.“
Thomas Teichmann, Co-Founder of SCALUE GmbH

„Einkaufsorganisationen müssen sich zurzeit gezielt mit der Absicherung der Lieferketten – vom Lieferanten bis zum Kunden – auseinandersetzen. Einhaltung der geforderten Leistungen und die stetigen Kostensteigerungen in vielen Bereichen sind nur ein paar Beispiele. SCALUE bietet mit seinen Procurement Analytics viele Einblicke entlang der Lieferkette. Wir von der HDS analysieren, benchmarken und bewerten die Informationen im Detail. Darüber hinaus setzen wir identifizierte Kosten-, Struktur- und Prozesspotentiale gemeinsam mit unseren Kunden um und erreichen dadurch mehr Effizienz und Transparenz in der Lieferkette.“
Jens Theophort, Geschäftsführer HDS International Group

HDS International Group
Die HDS International Group ist eines der europaweit größten Beratungsunternehmen für Logistikkosten-Management mit Standorten in Braunschweig (DE), Wien (AT) und Kherson (UA).
Wir verbessern logistische Prozesse, senken die Transportkosten und geben unseren Kunden eine transparente Sicht auf ihre Logistikkosten.
Die Ziele einer Projektarbeit reichen von Kosteneinsparungen, Prozessverbesserungen, Transparenz in den logistischen Abläufen bis hin zur Arbeitsentlastung im Bereich Controlling, Rechnungsprüfung
und dem logistischen Kennzahlen-Management. Die HDS besteht aus mehr als 100 spezialisierten Fachkräften mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Logistik.

SCALUE
SCALUE® ist eine SaaS-Plattform für Procurement Analytics. Unsere Lösung schafft Transparenz im Einkauf und identifiziert auf Knopfdruck monetäre und prozessuale Einsparpotentiale zur nachhaltigen Steigerung des EBIT. SCALUE® ermöglicht zudem eine ganzheitliche Analyse der für den Einkauf relevantesten Use Cases. Die Plug & Play-Lösung kann sowohl direkt mit dem/den ERP-System(en) verbunden werden und bietet parallel eine Anbindung von klassischen Spreadsheets. Erreichen Sie Ihre Einkaufsziele schneller und effizienter und steigern Sie die Performance im Einkauf.

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Ukraine-Krieg verschärft Logistikprobleme

Wegen der Coronapandemie sind die globalen Lieferketten ohnehin noch gestört. Jetzt belastet der russische Angriff auf die Ukraine die weltweite Logistik noch einmal zusätzlich. Betroffen ist vor allem die Luftfracht, aber auch in der internationalen Schifffahrt wird mit massiven Einschränkungen gerechnet.

Die westlichen Airlines können derzeit den Luftraum über dem größten Staat der Erde nicht mehr nutzen, in der Luftfracht fallen die aus dem EU-Luftraum verbannten russischen Gesellschaften aus und Passagier- und Frachtflüge nach Asien müssen weitere südliche Routen nehmen, um den russischen Luftraum zu vermeiden. Nach Angaben von Lufthansa Cargo verlängern sich Flüge aus Mitteleuropa nach Japan, Korea und China teils um mehrere Stunden und können bis zu 20 Prozent weniger Fracht mitnehmen.
Als erste Gesellschaft zog die finnische Finnair ihren Geschäftsausblick 2022 wegen der Sanktionen zurück. Mit dem Umfliegen des russischen Luftraums seien die meisten Passagier- und Frachtflüge nach Asien nicht wirtschaftlich, sagte Finnair-Chef Topi Manner. An der Börse sackten Aktien von Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport ab. Die Sanktionen treffen die Airlines in einer Phase, in der sie sich gerade erst von den Einbrüchen in der Corona-Krise erholen.
„Die Wege nach Asien werden länger, die Kerosinkosten steigen, und die Kapazitäten sinken“, erklärt der Frankfurter Fracht-Experte Joachim von Winning. Außerdem könnten die Zulademöglichkeiten in Passagierjets trotz abflauender Corona-Krise absehbar nicht so schnell ausgeweitet werden, wie es zu Friedenszeiten zu erwarten gewesen wäre. Daher würden die ohnehin schon sehr hohen Frachtraten noch weiter steigen.
An den wichtigsten deutschen Fracht-Drehkreuzen Frankfurt und Leipzig ist bereits einige Ladung liegen geblieben, die eigentlich von Frachtern der russischen Volga-Dnepr-Group geflogen werden sollte. So sind am Flughafen Leipzig/Halle gleich drei Riesenfrachter vom Typ Antonov 124 der russischen Volga-Dnepr-Gruppe gestrandet. Für sie gelte wie für alle anderen russischen Maschinen nun das Flugverbot im Luftraum, sagte ein Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG. Zwei weitere Maschinen gleichen Typs dürfen hingegen aus Leipzig abheben, weil sie der ukrainischen Antonov Airlines gehören. Sie seien im Rahmen des Salis-Abkommens für NATO-Mitgliedstaaten im Einsatz, erklärte der Sprecher.
Gleichzeitig schätzten Experten gegenüber der „Deutschen Verkehrszeitung“ die Chancen der Volga-Dnepr-Group gering ein, die Flugverbote zu umgehen, indem Flugzeuge auf ihre britische oder die deutsche Tochtergesellschaft umgemeldet würden. Auch Luftfahrtexperte Gerald Wissel von der Beratungsgesellschaft Airborne ist überzeugt: „Die unterliegen klar den Sanktionen.“ Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte klargemacht, dass die EU-Luftraumsperre für alle Flugzeuge gilt, die Russen gehören, von ihnen kontrolliert werden oder die in Russland registriert sind.

Auch Frachtschifffahrt rechnet mit Problemen

Luftfahrtexperte Wissel sieht daher große geschäftliche Chancen für die großen arabischen Gesellschaften wie Emirates und Qatar, die bislang wie die Chinesen weiterhin den russischen Luftraum nutzen. Wegen der geografischen Lage ihrer Drehkreuze müssen sie auch die Verbindungen nach Fernost nicht ändern, während die US-Gesellschaften stärker auf die Pazifik-Routen umsteigen dürften. „Die Auswirkungen des Krieges auf den Luftverkehr sind gewaltig. Es wird sehr darauf ankommen, wie lange der Konflikt anhält“, stellt Wissel fest und prognostiziert stark steigende Kerosin-Preise.

Auch die Schifffahrt wird die Folgen des Krieges und der im Zuge dessen verhängten Sanktionen gegen Russland zu spüren bekommen. So rechnet der Hamburger Hafen mit Auswirkungen auf die Lieferketten und den Güterumschlag. „Der Handelsverkehr mit Russland ist zum Erliegen gekommen, im Moment sind alle ein wenig ratlos“, erklärt Jens Meier, der Chef der Hafenbehörde. In der Hansestadt gebe es viele Firmen, die seit Jahren mit Russland Handel trieben. Man könne nur die Hoffnung aussprechen, dass sich die Dinge wieder normalisierten und das Leid in der Ukraine beendet werde, so Meier.
Schauen Sie sich zu den o.a. Themen gern unseren Vortrag „Kostentreiber Seefracht?!“ am 25. März 2022 um 10h an (https://www.xing.com/events/kostentreiber-seefracht-3830769).

Wir von der HDS International Group helfen Ihnen dabei Ihre Transportkosten zu minimieren und Ihre logistischen Prozesse zu optimieren.

Wir beraten Sie gern bei Ihren Transportkosten, zeigen Ihnen zuverlässige Einsparmöglichkeiten sowie Optimierungen in Ihrer Logistikkette auf, geben Ihnen Handlungsempfehlungen und setzen mit Ihnen gemeinsam die aufgezeigten Potentiale um.

Über uns
Die HDS International Group verbessert logistische Prozesse und senkt Transportkosten. Über 1.000 Projekte haben wir erfolgreich begleitet. Wir managen jährlich mehr als eine Milliarde Euro Frachtaufkommen und sind in den Bereichen der Rechnungsprüfung und Transparenzschaffung Marktführer in Europa. Über 100 mehrsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit langjähriger logistischer Expertise bilden unser Kapital.

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Digitalisierung als Voraussetzung zur Zusammenarbeit

Digitale Lösungen erobern weltweit unaufhaltsam alle Branchen. Auch in der Logistik werden Digitalisierung und Automatisierung weiter zunehmen

Die Logistikbranche befindet sich weiterhin im Umbruch. Die Digitalisierung werde vor allem deshalb für die Speditionen noch wichtiger, weil sie für die Zusammenarbeit mit großen Unternehmen immer mehr Voraussetzungen erfüllen müssen. Gleichzeitig unterstützt eine weitreichende Digitalisierung dabei die aktuellen Herausforderungen, wie den Fahrermangel, fehlende Transparenz und Lieferengpässe, aufzufangen. Außerdem werde die aktuelle Inflation und der damit zusammenhängende Anstieg des Dieselpreis´ zu einer großen Herausforderung, die sich auch auf die Lieferengpässe auswirken werde.
Gleichzeitig analysiert eine aktuelle Deloitte-Studie in diesem Zusammenhang, dass auch noch neue Akteure wie Uber Freight oder Freightos und Frachtführer wie Maersk oder Plattformen wie Amazon, die klassischen Spediteure in einem ohnehin stark umkämpften Markt mit oftmals geringen Margen zusätzlich unter Druck setzen.

Die Zukunft der Speditionsbranche

Die Rolle der Spediteure als Vermittler zwischen Versender und Frachtführer sei daher oft auch als bereits veraltet und zukünftig als überflüssig deklariert worden, resümieren die Marktbeobachter von Deloitte. Stattdessen sollten intelligente Plattformen die direkte Interaktion zwischen Frachtführern und Versendern ermöglichen. Die bisherigen Plattform-Bemühungen hätten bisher allerdings keine bahnbrechenden Effekte erzielt, so die Analysten, denn es gebe branchenspezifische Faktoren, die einem reinen Plattform-Geschäftsmodell entgegenstünden. So könne der Anpassungsdruck an individuelle Bedarfe des Versenders nur schwer von einer Plattform wahrgenommen werden. Und Kenntnisse darüber, wo genau tatsächlich Paletten abzuholen oder anzuliefern sind und spezielle Eingangskontrollen auf Kundenhöfen blieben eine Herausforderung für die Digitalisierung der Speditionsbranche. Dazu kämen noch die vom Spediteur garantierte Preis- und Ladekapazität sowie konsolidierte Rechnungsstellung – Leistungen, die genau nicht in der Natur einer Plattform lägen. Zudem seien robuste und strenge Haftungsanforderungen zwischen den verschiedenen, am Transport beteiligten Parteien langfristig gewachsen und befänden sich in vielen Fällen in einem fein austarierten Gleichgewicht. „Die Plattform als reine Vermittlungsleistung ohne Haftung scheint daher vor allem für wertvolle B2B-Sendungen unattraktiv.“

Angesichts dieser branchenspezifischen Faktoren prognostizieren die Deloitte-Experten, dass Speditionen auch in Zukunft als Geschäftsmodell nicht überflüssig werden. Vielmehr würden sich in Zukunft voraussichtlich Plattformderivate als relevante Geschäftsmodelle im Transportwesen entwickeln. „Erstens Nischenplattformen, die in bestimmten spezifischen Bereich einen Wettbewerb unter Gleichen ermöglichen. Zweitens regionale Ökosysteme, die vor allem durch ihre digitale DNA in verschiedenen Branchen, darunter auch Logistik & Transport ihre Datenmacht verwenden werden.“ Und zuletzt „werden die digitalen Speditionen gebraucht werden – Unternehmen, die es schaffen, Speditionsexzellenz digital zu optimieren und so weiterhin erste Wahl für viele Versender bleiben werden.“

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Übernahmerekord in der globalen Logistikbranche

Digitale Transformation, neue Marktteilnehmer, veränderte Geschäftsmodelle: Wer in der Logistikbranche wettbewerbsfähig bleiben will, muss jetzt handeln. Denn globale Transportketten sind in der Pandemie ins Stocken geraten. Und um diese Probleme zu lösen, investieren Logistikriesen jetzt so stark wie nie Übernahmen und Allianzen.

Mit zahlreichen Übernahmen und Zusammenschlüssen reagiert die Logistik- und Transportwirtschaft auf die Folgen der Corona-Pandemie sowie die Herausforderungen des Klimawandels. Neben Investitionen ins Kerngeschäft Schifffahrt sowie in Hafenterminals kauften Reedereien verstärkt auch Spediteure. Im Jahr 2021 gab es in diesem Sektor weltweit 322 Transaktionen im Gesamtwert von rund 219 Milliarden Dollar und damit mehr als je zuvor, rechnet eine Studie des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers (PwC) aus. Für 2022 prognostiziert PwC eine Fortsetzung dieses Trends auf hohem Niveau und Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur „werden im Jahr 2022 immer wichtiger, um Störungen in der Lieferkette zu bekämpfen“, analysieren die PwC-Experten. Außerdem „erwarten wir mehr Investitionen, Kooperationen und Akquisitionen im Bereich der Nachhaltigkeit.“
Mit insgesamt 170 Übernahmen und Zusammenschlüssen waren „Logistik und Lkw-Verkehr wie üblich der stärkste Teilsektor“, stellen die Experten fest. Zweitstärkster Sektor sei die Schifffahrt mit 59 Transaktionen. „24 der 59 Schifffahrtsgeschäfte im Jahr 2021 betrafen die Hafeninfrastruktur“, so die Studie. „Damit sind die Häfen das aktivste Segment unter den Infrastrukturzielen.“

Direkter Zugang zu Verladern

Die Fusionen und Übernahmen werden, so die PwC-Analysten, von einigen großen Playern in Logistik und Schifffahrt dominiert. Als Beispiele nennt die Beratungsgesellschaft neben dem dänischen Logistikriesen DSV vor allem die Topliga der Linienreedereien mit Maersk, MSC und CMA CGM, deren Aktivitäten für PwC zur „auffälligsten Entwicklung“ im vergangenen Jahr zählten. „Ihre Ziele sind vielfältig und zeigen die Ambitionen, mehr Einfluss auf die globalen Lieferketten zu gewinnen“, resümieret die Unternehmensberatung. Neben Investitionen im Kerngeschäft Schifffahrt sowie in Hafenterminals kauften die Reedereien verstärkt auch „Spediteure, um direkten Zugang zu den Verladern zu erhalten“. Dieser Trend zur weiteren Konsolidierung und Integration sei auch in China zu beobachten. „Zum Jahresende hat auch die chinesische Regierung aufhorchen lassen, als sie die Fusion von fünf staatlich kontrollierten Logistikunternehmen zu einem großen Global Player namens China Logistics Group ankündigte.“

Der anhaltende Boom bei Übernahmen im Güterverkehr führen die PwC-Marktanalysten auf zwei Gründe zurück: „Zum einen ist durch die Pandemie die Bedeutung von stabilen Lieferketten und funktionierenden Häfen und Flughäfen stark gestiegen“, erklärt Ingo Bauer, Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PWC Deutschland. Und „zum andern versuchen die Marktteilnehmer, durch Übernahmen und Allianzen – auch außerhalb ihres Kerngeschäfts – ihr Geschäftsmodell resilienter zu machen.“
Hinzu kämen noch die enormen Anforderungen, die der Kampf gegen den Klimawandel der Wirtschaft abverlangt. „Neben galoppierenden Frachtpreisen haben auch die steigenden Nachhaltigkeits- und Klimaschutzanforderungen die Gesamtbranche beflügelt“, fügt PwC-Partner André Wortmann hinzu. „Die ambitionierten politischen Vorgaben wirken sich dabei positiv auf die Innovations- und Wandlungsbereitschaft der ganzen Branche aus, die mit neuen Konzepten und Technologien experimentiert.“

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